
Ein Dichter zwischen Schlesien, Thüringen und der Welt
Harald Gerlach gehörte zu den eigenständigsten literarischen Stimmen Ostdeutschlands: Ein Autor, der Landschaften nicht bloß beschreibt, sondern sie als geschichtliche Resonanzräume erlebbar macht. Ein Dramatiker, der die Spannungen in der DDR nicht plakativ, sondern über historische Spiegelungen, Parabeln und sprachliche Verdichtungen sichtbar machte. Ein Erzähler, dessen Prosa durch Topographie, Erinnerung und innere Widerständigkeit geprägt ist. Seine Werke thematisieren Flucht und Herkunft, Außenseitertum, Natur als Gedächtnisort, die moralischen Bruchlinien des 20. Jahrhunderts sowie die Frage, wie Leben und Sprache sich gegenseitig aushalten können.
Diese Website widmet sich dem Leben und Werk Harald Gerlachs. Sie ist Anlaufstelle für sein literarisches, dramatisches und essayistisches Œuvre – für Leserinnen und Leser, Forschende, Theaterschaffende und -liebende sowie alle, die sich dem feingeistigen Sprachsinn Gerlachs verbunden fühlen.




